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DOGS AID (mit Video) - Tollwut & Lyssaviren: Warum das Thema relevant bleibt, welche Rolle die Impfung spielt und was im Heimtierausweis wichtig ist.

DOGS AID (mit Video) - Tollwut & Lyssaviren: Warum das Thema relevant bleibt, welche Rolle die Impfung spielt und was im Heimtierausweis wichtig ist.

Tollwut und Lyssaviren – warum das Thema weiterhin wichtig ist

Tollwut ist eine schwere Virusinfektion des Nervensystems, die durch verschiedene Lyssaviren verursacht werden kann. Sie betrifft Säugetiere und kann auch auf den Menschen übertragen werden.

In Deutschland spielt die klassische Tollwut bei Haus- und Wildtieren heute nur noch eine sehr geringe Rolle. Trotzdem ist das Thema nicht vollständig verschwunden. Lyssaviren können beispielsweise weiterhin bei Fledermäusen vorkommen, und durch Reisen oder die Einfuhr von Tieren können zusätzliche Risiken entstehen.

Warum ist die Tollwutimpfung wichtig?

Die Tollwutimpfung schützt den Hund vor einer Erkrankung und spielt außerdem bei Reisen ins Ausland eine wichtige Rolle.

Für viele Reisen innerhalb Europas und darüber hinaus müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Dazu gehören unter anderem:

  • eine gültige Tollwutimpfung
  • die korrekte Dokumentation im Heimtierausweis
  • eine eindeutige Kennzeichnung des Tieres, in der Regel per Mikrochip
  • je nach Reiseziel zusätzliche Einreisebestimmungen

Besonders wichtig ist, dass die Impfung zum Zeitpunkt der Reise tatsächlich gültig ist. Bei einer Erstimpfung kann zusätzlich eine vorgeschriebene Wartezeit gelten.

Der Heimtierausweis ist mehr als nur ein Impfheft

Im EU-Heimtierausweis werden wichtige Angaben zur Identifikation und zum Impfstatus des Tieres dokumentiert.

Vor einer Reise sollte deshalb geprüft werden, ob:

  • die Chipnummer korrekt eingetragen ist
  • die Tollwutimpfung noch gültig ist
  • Impfdatum und Gültigkeitsdauer vollständig dokumentiert sind
  • alle notwendigen Angaben und Bestätigungen vorhanden sind

Fehlende oder fehlerhafte Einträge können bei Grenzkontrollen oder im Ausland zu Problemen führen.

Was passiert bei möglichem Kontakt mit einem verdächtigen Tier?

Ein Kontakt mit einem möglicherweise tollwutinfizierten Tier sollte immer ernst genommen werden.

Wurde ein Hund gebissen oder hatte er Kontakt mit einem auffälligen Wildtier oder einer Fledermaus, sollte möglichst schnell tierärztlicher Rat eingeholt werden. Das weitere Vorgehen hängt unter anderem vom Impfstatus, der Art des Kontakts und der jeweiligen Situation ab.

Auch Menschen sollten nach einem möglichen Kontakt mit einem tollwutverdächtigen Tier unverzüglich medizinischen Rat einholen.

Gut zu wissen

Tollwut ist zwar in Deutschland selten geworden, sie gehört aber weiterhin zu den Erkrankungen, bei denen Vorsorge besonders wichtig ist.

Ein aktueller Impfschutz und ein korrekt geführter Heimtierausweis sind deshalb nicht nur für Reisen sinnvoll, sondern können im Ernstfall entscheidend sein.

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